Ist Estland eigentlich "baltisch"? Die estnische Sprache ist ja dem Finnischen ähnlich (finno-ugrisch), und das sogenannte "Baltikum" ist sowieso ein Behelfsbegriff ohne Grundlage. Noch viel zu wenig ist in Deutschland bekannt über Kultur und Geschichte, über Politik und Gesellschaft in Estland. Die jungen Europäer in Deutschland und Estland werden die Zukunft prägen! Wir rufen auf zur Diskussion.
Dienstag, April 17, 2012
TŠERNOBÕLI SAMURAID
Freitag, April 06, 2012
Im Soomaa-Nationalpark
Sonntag, April 01, 2012
Estnische Tauben im August
2010 hatte Oksanen ihrem damaligen Verlag WSOY mangelnden Einsatz für ihr Buch "Fegefeuer" vorgeworfen - nun möchte sie wohl zeigen, wie besseres Marketing geht. In Finnland soll es schon Angebote von Reiseagenturen mit Fahrten zu den historischen Orten der estnischen Romanstory geben. Auch in Schweden ist von Reisen zur Vorstellung des neuen Romans (Package inklusive Buch) zu lesen. Leider ist ja "Fegefeuer" das bisher einzige Buch Oksanens, das auf Deutsch vorliegt - ob es deshalb aber weniger deutschen Fans gibt, die ihren Urlaub an den genannten Tagen nach Helsinki oder Tallinn verlegen, bleibt abzuwarten. Die Erfolgsautorin ist offenbar auch der Meinung, das noch viel zu wenig über die wichtigen Abschnitte der estnischen Geschichte bekannt ist: 2009 erschien die Artikelsammlung "Kaiken takana oli pelko" ("Hinter alledem stand Angst" - Co-Autorin Imbi Paju) - publiziert am 60ten Jahrestag der sowjetischen Massendeportationen von Esten nach Sibirien (25.3.1949)
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| Illustration der Premiere von "Fegefeuer" an der Nationaloper Helsinki mit Helena Juntunen und Johanna Rusanen-Kartano in der Rolle der "Aliide" |
Bisher "fegefeuert" es an vielen Orten: 2009 war das Stück bereits beim Theatertreffen Berlin und am Volkkstheater Rostock präsent. Im April wird es jetzt in einer Opernversion des estnischen Komponisten Jüri Reinvere an der Nationaloper in Helsinki vorgestellt, die Theaterversion steht derzeit sowohl am Schauspielhaus Kiel, am Schauspiel Hannover wie auch am Theater Osnabrück auf dem Spielplan. Am Arcola Theatre in London wird eine englische Fassung gespielt (Berichte dazu siehe "Morning Star" oder "The Telegraph"). Nach (Stalins)Kühen nun Tauben. Wir sind gespannt.
Mittwoch, März 28, 2012
Kanu fahren im Auenwald
Wo jetzt die Wintersportarten ihrem Ende entgegen sehen, kann man sich auf die Frühjahrsaktivitäten umstellen. Wie wäre es mit Paddeln im Soomaa-Nationalpark. Man muss nur auf die Bäume achten.
Aivar Ruukel steht hinter diesem Ökotourismus: Wilderness experience in Estonia, die Touren. Und auf der Seite von Ecoclub.com schildert er die Hintergründe seiner Aktivitäten. ...Life in Soomaa depends more on climate than anywhere else in Estonia, the waters here are extraordinary – the numerous rivers meet in a rather small area between fens and swamp forests. Water from the nearby uplands can during the spring time melting or rain season unleash such an avalanche of water that rivers break out of their banks. This almost Biblical flood happens every year. Flood is called the fifth season by local people. Very often the dugout canoe was the only means to get out of the house and that is why it has been preserved in families living in the vicinity of the national park. More about building and use of dugout canoes made of aspen log you can find at http://haabjas.blogspot.com/
Montag, März 26, 2012
Estland inspiriert
Webseite der Initiative "Let's do it Austria"
Fahrscheinfrei im Stadtverkehr! Von wem Bürgermeister Savisaar und der Stadtrat Tallinn genau inspiriert wurden, in der vergangenen Woche die Einwohner Tallinns über die Frage der Einführung eines kostenfrei zu benutzenden Öffentlichen Nahverkehrs abstimmen zu lassen, ist nicht bekannt. Jedenfalls fand die Idee mit 75,5% Ja-Stimmen große Unterstzützung (siehe Postimees). Allerdings haben sich nur etwa 20% (68.000 Menschen) der Tallinnerinnen und Tallinner an der Abstimmung beteiligt. Mit "kostenfrei" ist keinesfalls die Variante gemeint, wo Schwarzfahrer sich zusammentun und auf ein gemeinsames Konto für den Fall einzahlen dass sie mal erwischt werden. Schon eher orientiert man sich an der Stadt Hasselt in Belgien, die schon in den 90er Jahren kostenlose Busbenutzung in der 65.000-Einwohner-Stadt einführte. In Deutschland wurde der sogenannte "fahrscheinlose Bus- und Straßenbahnverkehr" in letzter Zeit vor allem von der Piratenpartei in die öffentliche Diskussion eingebracht (z.B. Hamburg), die ja ähnlich wie das Land Estland bisher auch von der Konzentratione auf Internet-Kommunikation setzt. Aber Savisaar als Ober-Pirat? Kaum vorstellbar. Ob sich anders herum die deutschen Piraten demnächst auf Tallinn berufen werden - abwarten. Wer genau nachliest kann erfahren, dass der Stadtrat Tallinn erst in den nächsten Monaten ein Gesamtkonzept für diesen "fahrscheinlosen" ÖPNV vorstellen will. Eingeführt werden soll das neue System Anfang 2013. Statistiken zufolge sind gegenwärtig 75.000 Menschen in der estnischen Hauptstadt im Besitz von Monatskarten, davon 23.000 Kinder und Jugendliche.
Die im Stadtrat Tallinn in der Opposition befindliche Reformpartei kritisierte die für die Durchführung der Abstimmung notwendigen Aufwendungen von angeblich 260.000 Euro.
Infos zu Tickets in Tallinn
Samstag, März 24, 2012
Tallinn - Achtung Werbung!
Spätwinterfreuden
Estland hat Berge. Hab ich ja schon mal gepostet. Eine schöne Bestätigung. !-)
Samstag, März 17, 2012
Geduldsprämien
Gemeint sind die jüngsten massenhaften Streiks. Wollen die Esten einen Wandel? Mehrere Zehntausend Menschen protestierten dieser Tage gegen zu niedrige Löhne. Die Lehrerinnen und Lehrer fordern Lohnerhöhungen um 20%, viele anderen Branchen schlossen sich an. Ist das "Euro-Schweigejahr" vorbei? 2011 führte Estland den Euro ein, und dieses Ziel hatte Regierungschef Ansip häufig als Rechtfertigung für einen rigiden Sparkurs begründet. Nicht nur das "Handelsblatt" kommt auf den Gedanken, die Lage in Estland mit der Griechenlands zu vergleichen: "Der estnische Mindestlohn von 278 Euro wird in der EU nur von Rumänien, Litauen und Bulgarien unterboten," steht da zu lesen, und die "flexible Lohnpolitik" wird nicht zum ersten Mal als Vorbild für andere Länder hingestellt.
Führende estnische Politiker werden offenbar nervös angesichts der ungeduldiger werdenden Esten. EU-Verkehrskommissar Siim Kallas sagte auf einem Treffen estnischer Unternehmer, er halte gerade Streiks im Transport- und Verkehrsgewerbe für besonders bedenklich: "eine besonders scharfe Waffe." Er deutete an, auch die EU könnte Maßnahmen ergreifen um Streiks zu vermeiden. Dabei hatten sich estnische Bus- und Straßenbahnfahrer nicht einmal vollzählig an den offiziell ausgerufenen Streiks beteiligt - sie fuhren zwar mit Zeichen der Solidarität an ihren Fahrzeugen, aber Beobachtern zufolge soll etwa 30% des öffentlichen Nahverkehrs auch während der Streiktage in Betrieb gewesen sein. Die estnische Transportarbeitergewerkschaft (Eesti Transpordi- ja Teetöötajate Ametiühing) hatte in neun estnischen Städten Streiks aus Solidarität mit den Streiks der estnischen Lehrerinnen und Lehrer organisiert.
Dienstag, März 13, 2012
Putin-Wahlen in Tallinn
Das sind Wahlberechtigte für Russland und die Präsidentschaftswahlen vor kurzem. Das Foto stammt von Siim Teller, einem bekannten estnischen Blogger.
Sonntag, März 04, 2012
Langeweile?
Man kann den Winter auch so nutzen. Wettsurfen mit den Fähren. Deshalb lohnt ein Blick auf den Eisbericht, siehe letzter Post.
Dienstag, Februar 28, 2012
Ostseevereisung 2012
Samstag, Februar 18, 2012
Was macht eigentlich Kadri Kõusaar? Forts.
Nach ihrer Buchveröffentlichung "Alfa" und ihrer Gesellschafts-Serie im Fernsehen nun endlich wieder ein Filmprojekt. Man beachte die Details der Szene. Einblick in die Dreharbeiten in England.
Der Film heißt "European Psycho"."European Psycho" is a more ambitious project; it will be shot in English with a British cast. In a way "European Psycho" starts where "Magnus" ends, raising the question of Man taking the role of God. How far can we go? What is the price of self-justice? Can anybody choose over life and death? Can there be a morally justified murder? "European Psycho" aims to ignore political correctness while embracing both visual poetry and narrative suspense.
Sonntag, Februar 12, 2012
Let's do it Conference in Tallinn
The representatives were preparing their regions to take part in the series of cleanups that will sweep the globe between 24th March and 25th September 2012.Why do we want to meet? The aim of the conference that precedes this incredible time is to share ideas, knowledge and experiences about how to organise such large-scale cleaning actions. It will also be a place to discuss any potential difficulties and find the solutions together. Most importantly, the conference will be a place to bring together teams from around the world; a place to form networks of wonderful people and organisations to rely on over the course of the coming year.Egal, was Zyniker davon halten werden, aber diese internationalen Treffen haben was, wenn die Stimmung gut ist. Die Konferenz
Freitag, Februar 03, 2012
Die liebe Tarja
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| Tarja Halonen im September 2003 auf Staatsbesuch in Estland, kurz vor dem EU-Referendum (Foto: mit Präsident Rüütel und Frau in der Universität Tartu) |
Finnland trat 1995 der EU bei, Estland 2004 - erste Ratgeberin in dieser Sache (außerhalb Estlands) war immer Tarja Halonen.
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| "Good-bye" und "Aitäh" für Tarja |
Ilves sieht beide Länder als Erfolgsmodell innerhalb der EU. "Wir haben uns Regeln gegeben, und die halten wir ein."
Mittwoch, Februar 01, 2012
Grüne Estenwochen
Montag, Januar 30, 2012
Neuer Imagefaktor: die estnische Presse
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| Bekannt schwierige Ländersituationen im Bild: hier ist es ein US-Offizier in Afghanistan (Foto: Richard Mosse / INSTITUTE) |
Was aber verbinden wir zu diesem Thema mit Estland? Gab es Schlagzeilen dieser Art im vergangenen Jahr? Wurden estnische Journalisten mit Strafen belegt, wenn sie sich kritisch über bestimmte Politiker äußerten? Oder darf über die Lage der russischen Minderheit so berichtet werden, dass es auch mal ohne die gleichzeitige Rechtfertigung der Regierungspolitik geht? Vielen wird vielleicht beim Gedanken in diese Richtung gleich der hitzige Denkmalstreit des Jahres 2007 einfallen. Und auch 2010 gab es mal leere Titelseiten bei einigen Zeitungen, als estnische Journalisten wegen einer anstehenden Gesetzesänderung um den Informantenschutz fürchteten (siehe Süddeutsche Zeitung 6.4.10, Euronews, Transparency International). "Eurotopics" berichtete im gleichen Jahr von hoher Pressekonzentration und Befürchtungen, die Medien könnten zu sehr nach den Interessen ihrer Besitzer ausgerichtet sein, und auf der anderen Seite Russischsprachige vom russischen Staatsfernsehen gegen den estnischen Staats instrumentalisiert werden könnten. 2007 überraschte der estnische Ex-Kulturminister Raivo Palmaru in einem Interview bei "Cafe Babel" noch. "In den Medien Estlands sind Verleumdungen, Verletzungen des Urheberrechts und Beleidigungen so normal wie der Wetterbericht." Damit nicht genug, Palmaru fügte hinzu: "Esten sind wie Kellerasseln im Tageslicht." Und die Ex-Exil-Estin Aino Siebert sieht vornehmlich sich selbst im Kreuzfeuer der Kritik: ob als Aufklärerin von KGB-Verbindungen in der eigenen Familie, oder im Kampf mit zugeknöpften Behörden.
Haben wir da etwas verpasst? Die Estnisch- und Russisch-Kundigen zumindest werden die Lage besser überblicken können. "Reporter ohne Grenzen" zumindest sagt im Rückblick auf die Lage im Jahr 2011: Estland steht in der weltweiten Rangliste der Pressefreiheit unter 179 Ländern auf Platz 3 (DREI). Nur in Finnland und Norwegen wird die Lage der Presse noch besser beurteilt. Damit stünde Estland fast noch besser da wie beim großen imagebildenden Thema IT und Internet. "Der Abstand zwischen den baltischen Staaten hat sich vergrößert", so schreibt dieser Bericht im Einzelnen weiter, "Estland rückte weiter an die Spitze der Rangliste vor. Lettland und Litauen fielen wegen einschlägiger Gerichtsurteile und wegen Eingriffen der Sicherheitsbehörden in die journalistische Arbeit auf Platz 30 bzw. 50." (Bericht "Europa und ehemalige Sowjetunion")
Schauen wir mal zurück auf die Entwicklung. Im Jahr 2003 taucht Estland auf Platz 13 auf, noch hinter Lettland. Gleiches gilt für 2004, wo Estland gleichauf mit Deutschland auf Rang 11 rangiert, beide knapp hinter Lettland. 2005 fallen Deutschland und Lettland weit zurück hinter Estland (weiterhin 11). Ein Jahr später rückt Estland auf Platz 6 vor, im meinungs-umkämpften Jahr 2007 sogar auf Platz 3 (Zusammenfassung: gute Noten für viel Diskussion zu umstrittenen Themen?). 2008 rutscht Estland leicht zurück auf 4, Spitze ist nun Island (Krisen als Lackmus-Test für die Presse?). 2009, im tiefesten Jahr der weltweisen Krise, ist Island plötzlich abgesackt auf Platz 9, Estland auf 6. 2010 nimmt Estland nur den 9ten Rang ein, Island ist zurück auf 2 (hinter Finnland).
Aber ob nun diese ganze "Ranglisterei" Estland irgendwie weiterhilft - still ruht der See (im Moment), die kommenden kritischen Auseinandersetzungen werden es zeigen müssen. Der höchste Grad der Mediennutzung in Estland wurde bereits 1989-90 erreicht, schreibt Peeter Vihalemm in einer Untersuchung aus dem Jahr 2006, und fügt hinzu dass Ende der 80er Jahre in Estland über drei Stunden täglich Radio gehört wurde, Mitte der 90er Jahre sogar über 4 Stunden - doppelt so viel wie Stunden vor dem TV. Vielleicht hängt ja das "Endergebnis" von Mediennutzung auch vom "genauen Hinhören" ab, losgelöst von der Option für die Medien, möglichst ungezügelt Wahrheiten möglichst laut herausschreien zu können. Vihalemm weist nicht zu Unrecht darauf hin, dass auch schon die Menschenkette vom 23.August 1989 (gemeinsames baltisches Gedenken an die Folgen des Hitler-Stalin-Paktes, Menschenkette von Vilnius bis Tallinn) durch die Medien - und insbesondere durch Mitteilungen im Radio - mit organisiert wurde und strukturiert werden konnte. Heute aber, nochmal Vihalemm zufolge, haben viele Menschen nicht mal das Geld, um eine einzige Zeitung zu abonnieren. Die Printmedien gehen stark zurück. Ein Generationsunterschied sei ebenfalls erkennbar: die Älteren sitzen heute zunehmend vor dem Fernseher, die Jugend online im Internet.
Dienstag, Januar 24, 2012
E-Steckdosenland
Mit Hilfe der ABB-Ladestationen soll die Ladezeit üblicher Elektroautos nur 15-30 Minuten betragen, berichtet "Clean Thinking". Und bis ins "Windkraft-Journal" hat sich die Nachricht verbreitet, die Regierung Estlands habe kürzlich 507 Elektrofahrzeuge des Typs Mitsubishi i-MiEV für Sozialarbeiter im gesamten Land erworben, an deren Amtsgebäuden hat ABB bereits Ladestationen errichtet. Estland muss seine CO2-Schadstoffbilanz verbessern,
"Green Investment" ist daher angesagt, das bestätigt auch der estnische EU-Vekehrskommissar Siim Kallas (EurAktiv). Darüber hinaus wird der Erwerb privater Elektroautos mit bis zu 50 Prozent von der Regierung Estlands gefördert. Bei einer durchschnittlichen Reichweite von nur 200km, die Elektroautos gegenwärtig erreichen, scheint ein Land wie Estland wieder einmal besser zum Modell-Land zu taugen als ein größeres EU Land wie Deutschland. Noch nicht ganz ins positive Bild passt da die Meldung, trotz Förderung seien in Estland bisher erst 17 solche Förderanträge eingegangen, 9 davon bewilligt (ERR). Bis zu 50% Förderung und 18.000 Euro pro Autokauf sei möglich, vorerst bis zu einer Frist bis November 2012 zu beantragen. Wer gegenwärtig sich ein Elektromobil zulegt muss aber wohl noch hoffen, dass die geplanten Ladestationen schnell und zuverlässig fertig gestellt werden. Auch von Zweifeln der estnischen Autonutzer, ob denn so ein Elektroauto auch ordentlich winterfest sein könnte, ist zu lesen.
Sonntag, Januar 08, 2012
Der Drachen
Ende Dezember fand Dimitrijev diesen Vordergrund. Die Tallinn-Silhouette. So geht's auch.
Freitag, Januar 06, 2012
Lieber kein Zucker im estnischen Kaffee?
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| Was bringt das Jahr 2012 wirklich? Mehr noch als in den amtlich veröffentlichten Statistiken wird es im Alltag spürbar werden |
Einige Daten:
| Gesamt - | +5.0 |
| Lebensmittel & nichtalkoholische Getränke - | +9.7 |
| Alkohol und Tabak - | +6.3 |
| Kleidung und Schuhe - | +3.5 |
| Bauen & Wohnen - | +5.9 |
| Haushaltswaren - | +0.7 |
| Gesundheit - | +0.4 |
| Verkehr - | +5.1 |
| Kommunikation & Medien | -4.2 |
| Kultur & Freizeit | +0.7 |
| Schule und Bildung | +2.2 |
| Hotels, Cafés und Restaurants | +6.0 |
| Verschiedenes | +2.8 |
Donnerstag, Dezember 29, 2011
Mittwoch, Dezember 28, 2011
Jahresrückblick
Mittwoch, Dezember 07, 2011
Bandagierter Mann
Kalevkevad, ein Norweger aus Stavanger hat ein Fable für Streetart. Hier seine neueste Entdeckung in Tallinn. Wer auf's Foto klickt, findet noch mehr.
Montag, Dezember 05, 2011
Paldiski - noch eine Filmkulisse (2002)

Nuclear Submarine facility guard tower,Paldiski, Estonia May 1996, a photo by sludgegulper on Flickr.
Hatten wir bereits Stalker, den einflußreichen sowjetischen Film vorgestellt, der 1979 in Tallinn und Umgebung gedreht wurde, so ist Paldiski Drehort für die schwedische Produktion lilja4ever.
sludgegulper hat Aufnahmen von 1996, als die Atomreaktoren des U-Boot-Standortes bereits abgestellt waren und Paldiski allmählich zur Gespensterstadt wurde.
Wikipedia:
Die in einem nicht näher benannten Ort der ehemaligen Sowjetunion spielenden Szenen wurden in Paldiski und Vororten von Tallinn (Estland) gedreht. Die zu Sowjetzeiten rund um die Altstadt Tallinns entstandenen gewaltigen Trabantenstädte spiegeln die trostlosen Lebensverhältnisse in vielen Plattenbaugegenden im ehemaligen Ostblock wider. Die Szenen in Schweden spielen und entstanden in Malmö.
Der Film, der in den Anfangsszenen trotz Schauspielern bewusst dokumentarisch wirkt, orientiert sich an der Geschichte der sechzehnjährigen Litauerin Danguole Rasalaitė, die sich im Januar 2000 mit einem Sprung von einer Autobahnbrücke in Malmö das Leben nahm, nachdem sie monatelang zur Prostitution gezwungen worden war.
Mehr Info gibt es allerdings auf der englischsprachigen Seite von Wikipedia.
Der Trailer:
Im Moment findet sich der ganze Film auf Youtube.
Donnerstag, Dezember 01, 2011
Nochmal Baltikum

So ein Überblick-Buch über die drei baltischen Länder war schon länger wieder fällig. Seit Mitte des Jahres erhältlich. Diesmal hat es der Journalist Robert von Lucius geschrieben. Er arbeitet bei der FAZ und berichtete schon über die Jahre aus dem Nordosten Europas. Sogar vorwaerts.de lobt die Beschreibungen der Gegenwart und Entwicklung der letzten 20 Jahre.
Was mir selbst beim Lesen auffällt: Ich habe keine Ahnung von Litauen und Lettland mehr. Dass der Wiederaufbau des Großfürsten-Schloßes in Vilnius als Vorbild für deutsche Projekte genutzt wird, ist mir glatt entgangen.Innenpolitik südlich von Pärnu ist mir auch weitgehend unbekannt. Ich habe neben Estland auch andere Länderschwerpunkte, doch die Nähe der südlichen baltischen Länder hat bei mir kaum Informationsspuren in den letzten Jahren hinterlassen. Das macht auch deutlich, wie wenig wahrscheinlich von Estland bekannt ist.
Aber den Kapitel-Untertitel im Buch "Drei Baltische Wege" kann ich nachvollziehen:
Estland - Ein halbnordisches Erfolgsland; ja, und Lennart Meri kommt auch drin vor.
Sonntag, November 20, 2011
Neuer Blog aus Tallinn

Nachdem die Stadtschreiberin nicht mehr in Tallinn weilt, hat bereits ein weiterer deutschsprachiger Blog die Nachfolge angetreten: kulturweit.de
Karla Zipfel, beschäftigt an der deutschen Schule in Tallinn.














