Mittwoch, September 15, 2010

Neues Europa

Serbien in die EU, aber das Kosovo als Staat anerkannt. Das ist grob die estnische Position. Kam die Anerkennung überhaupt zur Sprache, ist das ein Problem für Serbien. Wer weiss? Der estnische Präsident jedenfalls bleibt offiziell Diplomat, die übliche europäische Floskel für Gegner (Kosovo-Serbien): Sie sollten miteinander reden.
Die Präsidenten Toomas Hendrik Ilves und Boris Tadić in Tallinn.

Naja, aber bei der Wirtschaft geht immer was. Und sogar auf einem ungewöhnlichen Gebiet. Der Abbau von Ölschiefer in Estland hat eine eigene Technologie hervorgebracht. Das könnte auch Serbien, neben IT natürlich, interessieren:

There has been important cooperation between Tallinn and Belgrade in the fields of information and communications technology and the development and use of oil shale processing technology. In the case of the former, Serbia already has the Estonian state's X-roads software at its disposal, and a number of Estonia’s ICT companies are interested in launching or expanding operations in Serbia. In the case of the latter, Estonian companies are looking to work with Serbia on the use of the country’s oil shale reserves. Here Serbia also wishes to make use of Estonia’s know-how, as can be seen in the close ties that exist between the Viru Chemistry Group and the University of Belgrade.


Eine serbische Delegation bei den estnischen Minenexperten.
Ölschiefertechnik scheinbar mit Zukunft, die Klimaschützer wird das nicht gerade freuen.

Auszug aus der Pressemitteilung, Präsident Ilves.

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