Sonntag, Oktober 18, 2009

Drei Blogger - drei Bücher


Leider, leider haben wir sowas noch nicht auf Deutsch. Aber drei englischsprachige Blogger haben ihre Estlanderfahrungen in drei Buchprojekte umgesetzt.
Als ersten möchte ich Justin Petrone nennen, hier bekannt unter dem Autorennamen Giustino. Ein Amerikaner aus New York, der jetzt mit seiner estnischen Familie in Tartu lebt.
Justin Petrone: My Estonia
Am I permitted to live?

Erscheint bei Petrone Print. Das ist der Verlag, den seine Frau Epp gegründet hat. Auszüge auf Englisch sind unter dem Link zu finden.

Ähnlich im Stil schreibt der estnische Kanadier Vello Vikerkaar: Inherit the Family: Marrying into Eastern Europe stories

Hier ein Beispiel aus seinem Blog: Running und einem Link zum Buch.


Buch drei ist: Back on the map
Die Erinnerungen von Marc Hyman (Blog:Back on the map) an das Umbruchsjahr 1992

Kommentare:

  1. Leider, leider haben wir sowas noch nicht auf Deutsch

    Hm, also wenn ich mir die deutsch-sprachige Blogger-Szene über Estland anschaue, entweder schreibt ihr ein Buch oder ich schreibe ein Buch, mit sonicrave und Axel Reetz, oder wir schreiben was zusammen, nur noch die Frage, über was genau eigentlich?

    Gruss,

    kloty

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  2. Joh, wäre mal eine Idee, gar nicht so abwegig, bunte Mischung.

    Im Moment ärgert mich, dass technorati gerade eine neue Programmversion hat. Sie findet nun gar nichts mehr. Vorher habe ich in die Blogsuchmaschine oft einfach Estland eingegeben, wo dann auch skandinavische Blogs auftauchten. Da bin ich vorläufig abgeschnitten. Die Google-Suche für Blogs findet zwar was, aber optimal ist das noch nicht.

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  3. Hi Jens-Olaf,

    also wenn ich die Idee richtig verstehe geht es um deutsch-sprachige Blogs, die sich mit Estland oder Baltikum insgesamt beschäftigen? Wieso brauchst Du die Skandinavier? Wobei Vilhelm Konnander könnte natürlich sehr interessantes Material beitragen. Oder Dag, von Hard Landing, wobei ich nicht weiss, ob er jetzt ein Blog führt.

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  4. Gute Frage. Der Estland-Blog ist ja vor dem Hintergrund von Infobalt entstanden. Ein kleiner Verein, der neben den drei baltischen Staaten auch in der Ostseekoopration mitwirkt.
    Das geht meist auf Englisch, aber auf jeden Fall länderübergreifend. Würden wir aber tatsächlich ein Buchprojekt planen, ist natürlich Deutsch naheliegender. Wir haben schon mal ein Buch veröffentlicht, als Book on demand. Das war zur Zeit der EU-Erweiterung.
    Bei dir klingt heraus, dass du schon Lust hättest, sowas anzugehen.

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  5. Hallo Jens-Olaf,

    ich habe momentan sehr wenig Zeit, mache mich gerade selbstständig. Wenn wir uns auf ein Thema einigen könnte, worüber das Buch sein soll und ich zu dem Thema was beitragen kann, würde ich durchaus was schreiben. Aber die Organization (Artikel eintreiben, Verlag suchen, Redaktieren) kann ich momentan nicht machen. Aber natürlich ist es ein Traum von jedem Blogger, mal ein Buch in der Hand zu halten.

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  6. Erstmal vielen Dank für die Buchtipps:) Die Idee eines deutschsprachigen Buchprojektes finde ich auch sehr spannend und würde ich begrüßen.
    (PS: Ich habe kürzliche eine Abschlussarbeit zur Regionalentwicklung des ländlichen Raums in Estland geschrieben - falls das von Interesse wäre.)

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  7. Khaddi, wenn Deine Abschlußarbeit auf Deutsch erschienen ist - wir stellen auch Bücher und wissenschaftliche Projekte vor - siehe "Baltische Stunde" (Radiosendung, auch per Internet hörbar). Da können wir auch mal ein Telefoninterview machen, wenn es Interessantes zu berichten gibt.

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