Donnerstag, August 12, 2010

Geht doch!

Aber ohne Drama ging es dann wiederum nicht. Die Rede ist von Fußball, internationalem Fußball. Das erste Qualifikationsspiel zur Europameisterschaft 2012. Und das fand wie angekündigt in Tallinn statt. Der Gegner Faröer-Inseln hat schon bei solchen Gelegenheiten Schwierigkeiten gemacht. Immerhin ist das eine kleine Fußballnation mit relativ vielen Aktiven, auf die Bevölkerungszahl bezogen. Und auch diesmal. Trotz Torschussverhältnis von 14 zu 3 für Estland (UEFA-Statistik), gab es ein Führungstor für die Gäste. Edmundsson in der 28. Minute.
Und erst in der Nachspielzeit kamen die Treffer von Saag 91. und Piiroja 93. für das estnische Team. Zwei Namen von denen wir hoffentlich noch öfter hören. Und dass Statistik schön sein kann, zeigt: Estland führt nun die Gruppe mit drei Punkten an.
Catherine Kõrtsmik mit einem gut gemachten Fotoset besonders über den estnischen Fanblock.

Update: Auch die Ruhrbarone haben ueber das Spiel gebloggt.
Die Estnische (I), ein Journalist ist wohl derzeit in Tallinn unterwegs. Auszug:
...
Tatsächlich haben die beiden nur durch einen wenig stark entwickelten Meerbusen getrennten Nordlichtstaaten die gleiche Wurzel: einen kaukasischen Volksstamm, der sich und seine merkwürdige Sprache vor Urzeiten in zwei, drei Himmelsrichtungen verstreute. Ich weiß nicht mehr, ob mit oder vor oder nach der Völkerwanderung.
...
Gemeint sind die Nachbarn Finnland und Estland.

Kommentare:

  1. Der estnische Fussball ist noch in der Entwicklung. Aber durch die deutschen Trainer für den Nachwuchsbereich kommt einiges nach.

    Und die estnischen Fans sind genial :) Die feiern sowie der Ball über die Mittellinie kommt :)

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  2. Bin für länger in Tallinn und Region, meine Frau ist hier im Auslandsschuldienst und ich pendel nun zwischen Pott und Estland. Vielleicht sieht man sich mal...
    Christoph Schurian

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  3. @Christoph Schurian
    das sind ja erfrischende Posts aus Estland bei den Ruhrbaronen. Aus dem Westen, und das hebt sich angenehm von der sonst üblichen Einfallsroute ab: Viele Korresponden berichten immer noch aus Moskau kommend. Ebenso so sind die Themen dann oft vorhersehbar. Fußball gehört zum Beispiel kaum dazu.

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